12. Januar 2026

12. Januar 2026

"Ich bin ganz allein..."


Wenn das Gefühl von Einsamkeit in eine Angst- oder Panikattacke umschlägt, deutet dies psychologisch oft auf eine tieferliegende emotionale Belastung oder eine spezifische Angststörung hin: 

  • Autophobie (Monophobie): Dies beschreibt die krankhafte Angst vor dem Alleinsein. Betroffene fühlen sich ohne die Anwesenheit einer vertrauten Person unsicher oder hilflos, was Panikattacken mit Symptomen wie Herzrasen und Atemnot auslösen kann.
  • Stressreaktion des Körpers: Einsamkeit verursacht massiven seelischen und körperlichen Stress. Der Körper interpretiert das Alleinsein als Gefahr und schüttet Stresshormone wie Adrenalin aus, was die typischen Symptome einer Angstattacke hervorruft.
  • Verlust- oder Verlassensängste: Oft wurzeln diese Gefühle in traumatischen Erlebnissen, etwa Vernachlässigung oder dem Verlust einer Bezugsperson in der Kindheit. Das Alleinsein triggert dann das alte Gefühl der Schutzlosigkeit.
  • Agoraphobie: Manchmal tritt die Angst speziell dann auf, wenn man allein außerhalb der gewohnten Umgebung ist, da man fürchtet, im Notfall keine Hilfe zu bekommen. 
Was in diesem Moment passiert: Eine Angstattacke ist eine Fehlinterpretation des Gehirns: Es schlägt Alarm, obwohl keine reale Lebensgefahr besteht. Das Gefühl der Isolation verstärkt die Wahrnehmung von innerer Unruhe und macht es schwerer, sich ohne äußere Reize zu regulieren.

Wenn diese Angst Überhand bekommt und Ihren täglichen Alltag beeinträchtigt oder gar bestimmt sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen. 
Angst-Coach, Lebensberatung, LifeCoach, Mediator
von irina.cerchez 10. Februar 2017
Plötzliche Angst vor sexueller Nähe in der Ehe kann verunsichernd sein, ist jedoch ein psychologisch bekanntes Phänomen mit verschiedenen Ursachen. Im Jahr 2026 wird dieses Thema oft unter Begriffen wie Sexuelle Aversionsstörung oder dem Sudden Repulsion Syndrom („Ick“-Gefühl) diskutiert. Mögliche Ursachen: Die Auslöser sind vielfältig und können sowohl psychischer als auch physischer Natur sein: Psychische Schutzmechanismen: Angst vor Nähe dient oft als Schutzschild gegen befürchtete Verletzungen oder Kontrollverlust. Vergangene Traumata: Unterdrückte negative Erfahrungen (Missbrauch, Enttäuschungen) können plötzlich durch bestimmte Situationen reaktiviert werden. Erwartungsdruck: Die Sorge, den Partner sexuell nicht zufriedenstellen zu können, kann in eine Abwehrhaltung umschlagen. Beziehungsdynamik: Ungeklärte Konflikte, das Gefühl von Einengung oder eine schleichende Entfremdung äußern sich oft zuerst körperlich. Medizinische Faktoren: Hormonelle Veränderungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten können die Libido und das Empfinden von Nähe massiv beeinflussen. Hilfreiche Ansätze: Offene Kommunikation: Sprechen Sie das Gefühl an, ohne dem Partner Vorwürfe zu machen. Erklären Sie, dass es sich um eine innere Angst handelt, nicht um eine bewusste Ablehnung der Person. Druck herausnehmen: Vereinbaren Sie körperliche Nähe ohne das Ziel von Geschlechtsverkehr (z. B. Kuscheln, Massagen), um das Vertrauen in die Berührung wiederherzustellen (Sensate Focus). Professionelle Unterstützung: Sexualtherapie oder Paarberatung helfen, die tieferliegenden Ursachen zu verstehen. Ein Check-up beim Hausarzt oder Gynäkologen kann körperliche Ursachen ausschließen. Verhaltenstherapie: Ansätze wie die systemische Desensibilisierung helfen dabei, die Angst vor körperlichen Reizen schrittweise abzubauen. Wichtig: Wenn die Angst länger als drei Monate anhält oder massiven Leidensdruck verursacht, wird empfohlen, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Angst-Coach, Lebensberatung, LifeCoach, Mediator
von irina.cerchez 10. Februar 2017
Plötzliche Angst vor sexueller Nähe in der Ehe kann verunsichernd sein, ist jedoch ein psychologisch bekanntes Phänomen mit verschiedenen Ursachen. Im Jahr 2026 wird dieses Thema oft unter Begriffen wie Sexuelle Aversionsstörung oder dem Sudden Repulsion Syndrom („Ick“-Gefühl) diskutiert. Mögliche Ursachen: Die Auslöser sind vielfältig und können sowohl psychischer als auch physischer Natur sein: Psychische Schutzmechanismen: Angst vor Nähe dient oft als Schutzschild gegen befürchtete Verletzungen oder Kontrollverlust. Vergangene Traumata: Unterdrückte negative Erfahrungen (Missbrauch, Enttäuschungen) können plötzlich durch bestimmte Situationen reaktiviert werden. Erwartungsdruck: Die Sorge, den Partner sexuell nicht zufriedenstellen zu können, kann in eine Abwehrhaltung umschlagen. Beziehungsdynamik: Ungeklärte Konflikte, das Gefühl von Einengung oder eine schleichende Entfremdung äußern sich oft zuerst körperlich. Medizinische Faktoren: Hormonelle Veränderungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten können die Libido und das Empfinden von Nähe massiv beeinflussen. Hilfreiche Ansätze: Offene Kommunikation: Sprechen Sie das Gefühl an, ohne dem Partner Vorwürfe zu machen. Erklären Sie, dass es sich um eine innere Angst handelt, nicht um eine bewusste Ablehnung der Person. Druck herausnehmen: Vereinbaren Sie körperliche Nähe ohne das Ziel von Geschlechtsverkehr (z. B. Kuscheln, Massagen), um das Vertrauen in die Berührung wiederherzustellen (Sensate Focus). Professionelle Unterstützung: Sexualtherapie oder Paarberatung helfen, die tieferliegenden Ursachen zu verstehen. Ein Check-up beim Hausarzt oder Gynäkologen kann körperliche Ursachen ausschließen. Verhaltenstherapie: Ansätze wie die systemische Desensibilisierung helfen dabei, die Angst vor körperlichen Reizen schrittweise abzubauen. Wichtig: Wenn die Angst länger als drei Monate anhält oder massiven Leidensdruck verursacht, wird empfohlen, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.